Arnika-Gelee Weleda

Hat man sich unterwegs oder beim Sport Prellungen, Zerrungen oder Verstauchungen zugezogen, sorgt Arnika-Gelee von Weleda für schnelle und unkomplizierte Hilfe. Das Gel lässt sich schnell und einfach auftragen, zieht sofort ein, kühlt angenehm und verschafft bei stumpfen Verletzungen sogleich Linderung. Auch in der weiteren Behandlung hilft es bei der Regeneration des geschädigten Gewebes.

Arnika oder Bergwohlverleih ist eine alte Heilpflanze, die seit der Antike für solche Verletzungen Verwendung findet. Das Arnika-Gelee von Weleda sticht unter ähnlichen Präparaten durch seine Herstellung und Zusammensetzung heraus. Wie bei allen Naturheilmitteln von Weleda verwendet man ausschließlich Pflanzen aus biologisch-dynamischem Anbau, die man nach den strengen Regeln der anthroposophischen Medizin aufbereitet. Künstliche Zusätze wie Konservierungsmittel, Duftstoffe, künstliche Aromen oder Mineralöle haben in Präparaten von Weleda nichts zu suchen. Solche strengen Regeln sorgen für eine ganzheitliche Wirkung des Arnika-Gelees, das die körpereigene Selbstheilung fördert.

Das Arnika-Gelee eignet sich auch für Erdnuss-Allergiker, für die eine Behandlung mit Arnika-Salbe 30 % oder 10 % wegen des darin enthaltenen Erdnussöls nicht infrage kommt.

1. Anwendungsgebiete

Arnika-Gelee ist ein sanft und schnell wirkendes Arzneimittel, das Weleda gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis aus 100 % natürlichen Zutaten herstellt. Es eignet sich für die Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates und des Gefäßsystems. Das Präparat dient der Anregung und Harmonisierung der Stoffwechsel- und Formprozesse bei Gewebe- und Organschädigungen. Dazu gehören insbesondere  mechanische Einwirkungen sowie gestörte Blutversorgung bei stumpfen Verletzungen wie Zerrungen, Prellungen, Quetschungen und Blutergüsse.

2. Hintergrundinformationen Einzelmittel

2.1 Wirkungsweise Einzelkomponenten

Arnika-Gelee enthält einen alkoholischen Auszug des Bergwohlverleihs. Die von Weleda dafür verwendeten Pflanzen stammen aus biologisch-dynamischem Anbau und werden nach homöopathischen und anthroposophischen Regeln zu einer Urtinktur aufbereitet.

Ein Gramm des Gelees enthält als arzneilich wirksame Substanz

Arnica montana, Planta tota Urtinktur (HAB, V.2b) - Bergwohlverleih 600 mg.
Weitere Informationen zu Arnica

Als Gelgrundlage dienen Glycerin 85 %, Xanthangummi, Ethanol 94 % (m/m) und gereinigtes Wasser.

3. Vorteile

  • Arnika-Gelee lässt sich gut verteilen und ist schnell wirksam.
  • Das Präparat besteht zu 100 Prozent aus rein natürlichen Zutaten, ist dermatologisch getestet und frei von synthetischen Farb-, Duft- und Aromastoffen, Konservierungsmitteln oder Mineralöl.
  • Nebenwirkungen und Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind nicht bekannt.
  • Arnika-Gelee ist apothekenpflichtig, aber nicht verschreibungspflichtig. Sie erhalten das Präparat rezeptfrei in Ihrer Apotheke.
  • Viele Krankenkassen erstatten die Kosten einiger frei verkäuflicher Medikamente. Dort erfahren Sie auf Anfrage, ob das auch für Arnika-Gelee gilt.

4. Anwendungsinformationen

4.1 Darreichungsformen

Arnika-Gelee erhalten Sie in Form von Tuben zu 25 Gramm und 70 Gramm in Ihrer Apotheke.

4.2 Dosierung

Sofern nicht anders verordnet, tragen Sie drei- bis fünfmal täglich eine ausreichende Menge Arnika-Gelee auf die betroffene Stelle auf und verteilen Sie diese gleichmäßig. Haben Sie Fragen zur Anwendung, informieren Sie sich bei Ihrem Arzt, Therapeuten oder Apotheker.

4.3 Verwendbarkeit und Anwendungsbeschränkungen

Arnika-Gelee ist für die Behandlung offener Wunden nicht geeignet. Bringen Sie das Präparat nicht auf Schleimhäute auf und vermeiden Sie den Kontakt mit den Augen. Waschen Sie sich nach dem Auftragen gründlich die Finger.

Bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Korbblütler, vor allem Arnika oder andere Bestandteile des Gelees, dürfen Sie das Medikament nicht verwenden.

4.3.1 Arnika-Gelee für Kinder und Heranwachsende

Eine Anwendung von Arnika-Gelee wird erst ab dem sechsten Lebensjahr empfohlen. Für jüngere Kinder und Säuglinge empfiehlt sich stattdessen Arnika-Salbe 10 %, ebenfalls aus dem Hause Weleda.

Bei umfangreicheren Prellungen, Stauchungen und Blutergüssen sollten Sie mit Ihrem Kind  einen Arzt aufsuchen, um schlimmere Verletzungen und Knochenbrüche auszuschließen.

4.3.2 Arnika-Gelee für Erwachsene

Tragen Sie Arnika-Gelee drei- bis fünfmal täglich an der betroffenen Stelle auf die Haut auf. Haben Sie die Anwendung vergessen, verwenden Sie das Gelee weiter wie gewohnt und versuchen Sie nicht, die Menge zu verdoppeln.

4.3.3 Arnika-Gelee in Schwangerschaft und Stillzeit

Gegen eine Verwendung von Arnika-Gelee in Schwangerschaft und Stillzeit bestehen keine grundsätzlichen Bedenken. Trotzdem sollten Sie das Präparat in einem solchen Fall wie alle Arzneimittel nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Therapeuten anwenden.

4.3.4 Arnika-Gelee für Hund, Pferd und Katze

Eine Anwendung von Weleda Arnika-Gelee bei Ihrem Haustier sollten Sie Ihrem Tierarzt überlassen. Tiere lecken aufgetragenes Gelee ab, das zudem durch das Fell die Haut nur schwer erreicht. Größere Mengen Arnika sind durch den Gehalt an Helenalin und verwandten Substanzen bei innerlicher Anwendung für Mensch und Tier giftig, daher auch der Name Hundstod.

4.3.5 Verkehrstüchtigkeit und Bedienung von Maschinen

Arnika-Gelee führt zu keinerlei Beeinträchtigungen des Reaktionsvermögens. Vorsichtsmaßnahmen beim Autofahren oder Bedienen von Maschinen sind daher nicht notwendig.

4.3.6 Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind bei Arnika-Gelee nicht bekannt.

4.4 Anwendungsdauer

Sofern nicht anders verordnet, ist Arnika-Gelee gemäß den Angaben der Packungsbeilage anzuwenden. Eine akute Behandlung sollte spätestens nach zwei Wochen abgeschlossen sein. Falls bei der Anwendung nicht innerhalb von zwei bis fünf Tagen eine merkliche Besserung eintritt oder unklare oder neue Beschwerden hinzukommen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Verwenden Sie Arnika-Gelee, sofern nicht anders verordnet, immer gemäß den Angaben der Packungsbeilage. Führen Sie die Behandlung bis zum Abklingen der Beschwerden durch. Sie sollte spätestens nach zwei Wochen abgeschlossen sein. Tritt nicht innerhalb von zwei bis fünf Tagen eine wesentliche Besserung ein, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

Bei Fragen zur Anwendung lesen Sie die Packungsbeilage und informieren Sie sich bei Ihrem Arzt oder Apotheker.

4.5 Nebenwirkungen

Arnika-Gelee sollten Sie bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Korbblütler, insbesondere Arnika nicht anwenden. In einem solchen Fall kann das Gelee zu allergischen Hautreaktionen mit Juckreiz und Ekzembildung führen. Häufige und dauerhafte Anwendungen können die Ausprägung neuer Allergien gegen Arnika fördern.

Selten kommt es zu Hautreaktionen. Verwenden Sie das Präparat in einem solchen Falle nicht weiter und fragen Sie Ihren Arzt oder Therapeuten um Rat.

Bei Überempfindlichkeiten gegenüber anderen Bestandteilen des Präparates dürfen Sie das Gelee ebenfalls nicht einsetzen. Allergische Reaktionen gegen Xanthangummi, Glycerin oder Alkohol sind jedoch bisher nicht bekannt.

Falls Sie bei der Anwendung von Arnika-Gelee nicht in der Packungsbeilage aufgeführte Nebenwirkungen bemerken, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker darüber. Alternativ dazu können Sie Ihre Beobachtung direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (www.bfarm.de) mitteilen. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass auch in Zukunft bisher unbekannte Nebenwirkungen dokumentiert werden.

4.6 Verschreibungspflichtig

Arnika-Gelee ist apothekenpflichtig, aber nicht rezeptpflichtig. Sie erhalten das Präparat in Ihrer Apotheke ohne Rezept.

Die meisten Krankenkassen erstatten in einem jährlichen Rahmen die Kosten für zahlreiche frei verkäufliche Medikamente. Sie können bei Ihrer Krankenkasse nachfragen, ob das auch auf Arnika-Gelee zutrifft.

5. Hinweise zu Aufbewahrung und Entsorgung

Lagern Sie Arnika-Gelee nicht über 30 °C, indem Sie es neben die Heizung oder in die Sonne legen. Wie alle Arzneimittel ist es außerhalb der Reichweite von Kindern aufzubewahren.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum auf Tube und Umverpackung bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats. Über diesen Zeitpunkt hinaus sollten Sie das Mittel nicht mehr anwenden, da danach eine hundertprozentige Wirksamkeit nicht mehr zu garantieren ist.

Wie bei allen Medikamenten sollten Sie angebrochene und abgelaufene Gebinde zu Ihrer Apotheke zurückbringen und nicht im Hausmüll entsorgen.

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Heilpraktikerin Ulrike Schlüter

Autorin: Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

Ich beschäftige mich seit fast 20 Jahren intensiv mit der Homöopathie. Eine dreijährige Ausbildung in klassischer Homöopathie und Fortbildungen unter anderem in Kinderhomöopathie und gemütsorientierter Homöopathie runden mein Wissen ab. Ich bin als Heilpraktikerin in eigener Praxis - mit den Schwerpunkten Homöopathie und psychosomatische Erkrankungen - tätig. Neben der Therapie ist es mir ein großes Anliegen, mein Wissen und meine Faszination für die Homöopathie weiterzugeben.