Homöopathische Mittel und deren Anwendungsgebiete
Von der Homöopathie sind immer mehr Menschen begeistert und fasziniert. Wer bereits die Wirkung einer homöopathischen Behandlung erlebt hat, ist meist tief beeindruckt von der körperlichen Wirkung und noch mehr von den Auswirkungen der homöopathischen Arzneimittel auf die Seele. Ziel einer homöopathischen Behandlung ist nicht nur die schlichte Beseitigung von körperlichen Symptomen, sondern eine langfristige Gesunderhaltung.
Wir haben uns zum Ziel gesetzt, Sie umfassend über die Anwendung, die unterschiedlichen homöopathischen Arzneimittel und deren Anwendungsgebiete zu informieren.
Die Therapie
Die Homöopathie ist eine über 200 Jahre alte Therapie, die von dem Deutschen Arzt Samuel Hahnemann entwickelt worden ist. Die homöopathischen Arzneimittel werden individuell ausgewählt und hauptsächlich in Form von Globuli eingenommen. Grundlage der Therapie ist das Ähnlichkeitsgesetz. Näheres dazu können Sie auf der Seite "Wirkung & Wirkweise der Homöopathie" nachlesen.
Homöopathie hat in Deutschland einen festen Platz
Laut einer repräsentativen forsa-Umfrage von 2021 sind 70 % der Deutschen für die Homöopathie offen. Mehr als die Hälfte der Befragten (54 %) hat bereits eigene Erfahrungen mit homöopathischen Arzneimitteln gesammelt – bei Frauen sogar 64 %. Auch der Apothekenumsatz mit homöopathischen Arzneimitteln blieb in den vergangenen Jahren stabil.
Eigene Erfahrung zählt
Bei der Homöopathie scheiden sich die Geister. Skeptiker verweisen auf fehlende Wirkstoffe und Wirksamkeitsnachweise. Befürworter dagegen erleben die homöopathische Behandlung als wirksam: In der Allensbach-Befragung 2023 berichten 87 % der Anwender, dass ihnen homöopathische Mittel geholfen oder zumindest manchmal geholfen haben – nur 9 % geben an, sie hätten ihnen gar nicht geholfen.
Was Anwender an der Homöopathie schätzen
Die Allensbach-Studie 2023 zeigt, was Menschen an homöopathischen Arzneimitteln besonders schätzen: 65 % erleben sie als nebenwirkungsarm, 51 % als besonders verträglich, 45 % halten sie für geeignet für Kinder und 43 % für einfach in der Anwendung. Eine vergleichende Befragung der Hochschule Fresenius ergab zudem, dass Patienten mit der Behandlung durch Heilpraktiker zufriedener sind als mit der durch Ärzte.
Gründe für eine homöopathische Behandlung
Die Anlässe für eine homöopathische Behandlung sind Vielfältig. Die Homöopathie gilt als sanfte Therapie und ist praktisch nebenwirkungsfrei, wenn sie richtig eingesetzt wird. Dazu finden Sie auf der Seite "Einnahme und Dosierung in der Homöopathie" weitere Informationen.
Ein häufiger Anlass für den Besuch bei einem homöopathischen Arzt oder Heilpraktiker ist weiterhin das ausführliche Gespräch zwischen Patient und Therapeut.
Homöopathie in der Behandlung akuter Erkrankungen
Die wohl bekanntesten homöopathischen Mittel sind Belladonna und Aconitum zur Behandlung fieberhafter Infekte, sowie Arnica als Verletzungsmittel.
Homöopathie in der Behandlung chronischer Erkrankungen
Eine weitere Domäne der Homöopathie ist die Behandlung chronischer und psychosomatischer Erkrankungen. Diese sind jedoch zur Selbstbehandlung weniger geeignet, da Sie den Einsatz höherer Potenzen und viel Erfahrung in der Verlaufsbeurteilung voraussetzen.
Was Sie über die Homöopathie wissen sollten
Einnahme & Dosierung
Homöopathische Arzneimittel werden meistens in Form von Globuli eingenommen. Erfahren Sie hier, wie Sie diese richtig einnehmen lesen Sie unsere Hinweise zur Dosierung.
Potenzen
Potenzen geben den Verdünnungsgrad des homöopathischen Mittels an. Welche Potenzen es gibt und welche zur Selbstbehandlung empfohlen werden, erfahren Sie hier.
Selbstbehandlung
Die Homöopathie stellt eine alternative zur Schulmedizin dar. Doch bei welchen Beschwerden bietet sich eine Selbstbehandlung überhaupt an und worauf sollte man achten?
Grenzen der Homöopathie
Die Homöopathie ist kein Allheilmittel. Sie regt die Selbstheilungskräfte des Körper an und kann unterstützend angewendet werden. Lesen Sie hier, wo die Grenzen der Homöoathie liegen.