Arnika-Salbe 30% Weleda

Wer sich sportlich betätigt, kommt um Prellungen, Zerrungen und Verstauchungen nicht herum. Aber auch ohne Sport holt man sich im Alltag öfters mal stumpfe Blessuren, eine Quetschung oder einen Bluterguss. Bei solchen mechanischen Verletzungen kommt es darauf an, dass Blutversorgung und Regeneration des Gewebes so schnell wie möglich wieder in geregelte Bahnen verlaufen, sodass die Verwundung schnell abheilt und nicht zu weiteren Beeinträchtigungen führt.

Eines der probatesten Mittel bei allen Formen stumpfer Verletzungen ist der Bergwohlverleih, ein Korbblütler, den man noch besser unter seiner lateinischen Bezeichnung Arnika kennt. Arnica montana wächst in europäischen Gebirgen und wurde als Heilpflanze so ausgiebig gesammelt, dass die Bestände lange Jahre als gefährdet galten. Erst die Entwicklung von für den Anbau geeigneten Sorten sorgte für deren Erholung.

Zu den äußerlich anwendbaren Präparaten mit Arnika als Wirkstoff gehört die Arnika-Salbe 30 % von Weleda. Das Produkt zeichnet sich durch besonders strenge Vorschriften und Kontrollen bei Anbau, Verarbeitung und Zubereitung aus. Mineralöle oder Konservierungsmittel und künstliche Duftstoffe sind nicht enthalten. Alle pflanzlichen Ausgangsprodukte entstammen bei Weleda biologisch-dynamischem Anbau oder zertifizierten Wildsammlungen. Verarbeitung des Materials und Herstellung von Arzneimitteln unterliegen den Regeln der anthroposophischen Medizin. Diese ähneln denen der Homöopathie, wobei die Anthroposophie besonderen Wert auf eigene Zubereitungsformen legt.

1. Anwendungsgebiete

Arnika-Salbe 30 % ist ein milde wirkendes Arzneimittel, das Weleda gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis aus 100 % natürlichen Zutaten herstellt. Die dafür verarbeiteten Pflanzen aus biologisch-dynamischem Anbau werden nach strengen anthroposophischen Regeln aufbereitet.

Man verwendet die Salbe zur Anregung und Harmonisierung der Stoffwechsel- und Formprozesse bei Gewebe- und Organschädigungen, besonders bei mechanischen Einwirkungen sowie bei gestörter Blutversorgung. Dazu zählen insbesondere stumpfe Verletzungen wie Zerrungen, Prellungen und Quetschungen. Sie ist besonders geeignet für die Nachbehandlung bei langwierigen Heilungsprozessen und Blutergüssen.

2. Hintergrundinformationen Einzelmittel

2.1 Wirkungsweise Einzelkomponenten

Arnika-Salbe 30 % enthält als arzneilich wirksames Einzelmittel einen Auszug des Bergwohlverleihs. Die von Weleda dafür verwendeten Pflanzen stammen aus biologisch-dynamischem Anbau. Die kompletten Pflanzen arbeitet man nach homöopathischen und anthroposophischen Regeln auf und gewinnt daraus einen alkoholischen Auszug, der die Grundlage der Salbe bildet.

Ein Gramm der Salbe enthält als arzneilich wirksame Substanz

Arnica montana, Planta tota, ethanolischer Auszug (1:1,1) der Ganzpflanze – Bergwohlverleih 600 mg. Der Korbblütler ist in Naturheilkunde, Phytotherapie und Homöopathie das Heilmittel für stumpfe Wunden schlechthin. In gleicher Weise bedient sich die anthroposophische Heilmittellehre der Pflanze.
Weitere Informationen zu Arnica

Als Salbengrundlage dienen raffiniertes Erdnussöl, gelbes Wachs, Cetylstearylalkohol und Natriumcetylstearylsulfat, Glycerinmono- und distearat sowie gereinigtes Wasser.

3. Vorteile

  • Arnika-Salbe 30 % lässt sich gut verteilen und ist schnell wirksam.
  • Sie besteht zu 100 Prozent aus rein natürlichen Zutaten.
  • Die dermatologisch getestete Salbe ist frei von synthetischen Farb-, Duft- und Aromastoffen, Konservierungsmitteln und Mineralölen.
  • Nebenwirkungen und Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind nicht bekannt.
  • Arnika-Salbe 30 % ist apothekenpflichtig, aber nicht verschreibungspflichtig, sodass Sie das Mittel ohne Rezept in Ihrer Apotheke erwerben können.
  • Viele Krankenkassen erstatten die Kosten einiger frei verkäuflicher Medikamente. Fragen Sie bei Ihrer Krankenkasse nach, ob das bei ihr auch für Arnika-Salbe 30 % zutrifft.

4. Anwendungsinformationen

4.1 Darreichungsformen

Arnika-Salbe 30 % erhalten als Tube in Ihrer Apotheke. Die Packungsgrößen sind 25 Gramm (N1) und 70 Gramm (N2).

4.2 Dosierung

Tragen Sie, sofern nicht anders verordnet, drei- bis fünfmal täglich eine ausreichende Menge Arnika-Salbe 30 % auf die betroffene Stelle auf und verteilen Sie den Salbenstrang gleichmäßig.

Sind Sie sich bei der Anwendung nicht sicher, fragen Sie Ihren Arzt, Therapeuten oder Apotheker.

4.3 Verwendbarkeit und Anwendungsbeschränkungen

Arnika-Salbe 30 % darf man bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Korbblütler, insbesondere Arnika oder andere Bestandteile der Zubereitung nicht verwenden. Das gilt vor allem für eine Unverträglichkeit gegen das darin enthaltene Erdnussöl.

Beachten Sie, dass Arnika-Salbe 30 % für die Behandlung offener Wunden nicht geeignet ist. Tragen Sie die Salbe nicht auf Schleimhäute auf und vermeiden Sie den Kontakt mit den Augen. Waschen Sie sich nach dem Auftragen gründlich die Hände.

4.3.1 Arnika-Salbe 30 % für Kinder und Heranwachsende

Eine Anwendung von Arnika-Salbe 30 % sollte erst ab dem sechsten Lebensjahr stattfinden. Für jüngere Kinder ab dem ersten Lebensjahr empfiehlt sich stattdessen die ebenfalls von Weleda erhältliche Arnika-Salbe 10 %, die nur ein Drittel des Wirkstoffes enthält.

Bei größeren Prellungen, Stauchungen und Blutergüssen sollten Sie mit Ihrem Kind in jedem Fall einen Arzt aufsuchen. Bedenken Sie, dass bei Kindern die Knochen anders brechen als bei Erwachsenen. Eine solche Grünholz-Fraktur ist oftmals von außen nicht zu erkennen.

4.3.2 Arnika-Salbe 30 % für Erwachsene

Tragen Sie Arnika-Salbe 30 % mehrmals täglich (drei- bis fünfmal) auf die Haut auf. Haben Sie die Anwendung vergessen, verwenden Sie die Salbe weiter wie gewohnt und versuchen Sie nicht, die aufgetragene Menge zu verdoppeln.

4.3.3 Arnika-Salbe 30 % in Schwangerschaft und Stillzeit

Auch wenn keine grundsätzlichen Bedenken gegen eine Verwendung von Arnika-Salbe 30 % bestehen, sollten Sie Arnika-Salbe 30 % wie alle Arzneimittel in Schwangerschaft und Stillzeit nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Therapeuten anwenden.

4.3.4 Arnika-Salbe 30 % für Hund, Pferd und Katze

Die äußerliche Anwendung von Weleda Arnika-Salbe 30 % sollten Sie bei Ihrem Haustier Ihrem Tierarzt überlassen. Sie sollten bedenken, dass die Tiere die aufgetragene Salbe ablecken und sie durch das Fell nur schwer die Haut erreicht.

Größere Mengen Arnika sind durch den Gehalt an Helenalin bei innerlicher Anwendung nicht nur für Menschen, sondern auch für Hunde giftig, daher auch der Name Hundstod. Ähnliches gilt für Katzen und andere Tiere.

4.3.5 Verkehrstüchtigkeit und Bedienung von Maschinen

Arnika-Salbe 30 % beeinträchtigt nicht das Reaktionsvermögen. Spezielle Vorsichtsmaßnahmen beim Autofahren oder beim Bedienen von Maschinen sind daher nicht erforderlich.

4.3.6 Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind bei Arnika-Salbe 30 % nicht bekannt.

4.4 Anwendungsdauer

Verwenden Sie Arnika-Salbe 30 %, sofern nicht anders verordnet, immer gemäß den Angaben der Packungsbeilage. Führen Sie die Behandlung bis zum Abklingen der Beschwerden durch. Sie sollte spätestens nach zwei Wochen abgeschlossen sein. Tritt nicht innerhalb von zwei bis fünf Tagen eine wesentliche Besserung ein, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

Bei Fragen zur Anwendung informieren Sie sich bei Ihrem Arzt oder Apotheker.

4.5 Nebenwirkungen

Arnika-Salbe 30 % sollten Sie bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Korbblütler, insbesondere Arnika nicht anwenden. In einem solchen Fall kann die Salbe zu allergischen Hautreaktionen mit Juckreiz und Ekzembildungen führen. Häufige und dauerhafte Anwendungen können die Ausprägung neuer Allergien gegen Arnika fördern.

Bei Überempfindlichkeiten gegenüber anderen Bestandteilen des Präparates dürfen Sie die Salbe ebenfalls nicht einsetzen. Das gilt insbesondere für das enthaltene Erdnussöl, das bei sensiblen Personen schwere allergische Reaktionen hervorruft. Cetylstearylalkohol kann örtlich begrenzte Hautreizungen hervorrufen.

Alternativ können Sie auf Arnika-Gelee von Weleda zurückgreifen, das stattdessen als Gelgrundlage Xanthangummi, Glycerin und Ethanol enthält.

Falls Sie bei der Anwendung von Arnika-Salbe 30 % Nebenwirkungen verzeichnen, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Alternativ können Sie Ihre Beobachtungen direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (www.bfarm.de) mitteilen.

4.6 Verschreibungspflichtig

Arnika-Salbe 30 % ist apothekenpflichtig, aber nicht rezeptpflichtig. Sie erhalten das Präparat ohne ärztliche Verordnung in Ihrer Apotheke.

Viele Krankenkassen erstatten auf Antrag in einem jährlichen Rahmen die Kosten einiger frei verkäuflicher Medikamente. Sie erfahren bei Ihrer Krankenkasse, ob das auch auf Arnika-Salbe 30 % zutrifft.

5. Hinweise zu Aufbewahrung und Entsorgung

Lagern Sie Arnika-Salbe 30 % nicht über 30 °C und außerhalb der Reichweite von Kindern. Legen Sie die Tube nicht in die Nähe der Heizung oder in die pralle Sonne.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats. Über diesen Zeitpunkt hinaus lässt sich hundertprozentige Wirksamkeit der Zubereitung nicht mehr garantieren.

Angebrochene und abgelaufene Verpackungen von allen Medikamenten sollten Sie nicht in den Hausmüll werden, sondern zur fachgerechten Entsorgung zu Ihrer Apotheke zurückbringen.

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Heilpraktikerin Ulrike Schlüter

Autorin: Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

Ich beschäftige mich seit fast 20 Jahren intensiv mit der Homöopathie. Eine dreijährige Ausbildung in klassischer Homöopathie und Fortbildungen unter anderem in Kinderhomöopathie und gemütsorientierter Homöopathie runden mein Wissen ab. Ich bin als Heilpraktikerin in eigener Praxis - mit den Schwerpunkten Homöopathie und psychosomatische Erkrankungen - tätig. Neben der Therapie ist es mir ein großes Anliegen, mein Wissen und meine Faszination für die Homöopathie weiterzugeben.