Nasenbluten
Wann zum Arzt?
Homöopathische Selbstbehandlung eignet sich für leichte bis mittelschwere akute Beschwerden. Bei hohem Fieber, plötzlicher Verschlechterung, Atemnot, starken Schmerzen, blutigem Auswurf, Bewusstseinsstörungen oder bei Säuglingen unter einem Jahr bitte umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Im Notfall: 112.
Nasenbluten kann durch heftiges Niesen, Schnäuzen, Nasebohren oder einen Schlag auf die Nase hervorgerufen werden. In der Regel stoppt die Blutung nach einigen Minuten. Es wird empfohlen den Kopf nach vorne zu neigen, damit das Blut besser abfließen kann.
Passende homöopathische Mittel
Finden Sie anhand der nachfolgenden Beschwerden und Symptome das passende homöopathische Mittel, das zur Besserung bei Nasenbluten beitragen kann.
| Beschwerden/Symptome | Mittel |
|---|---|
| Vor allem Jungen leiden häufig unter Nasenbluten. | Abrotanum |
| Nasenbluten, bei dem dunkles Blut fließt. Begleitend treten Schmerzen und Druck in der Stirn auf. | Hamamelis |
| Nasenbluten bei schüchternen, blassen und zarten Kindern. Das Blut ist hellrot und schießt wie eine Fontäne aus der Nase heraus. Das Gesicht ist gerötet. | Ferrum phosphoricum |
| Besonders bei überempfindlichen, ängstlichen und leicht erregbaren Menschen. Das Blut ist hellrot. Das Nasenbluten tritt ohne erkennbare Ursache ganz plötzlich auf. | Phosphorus |
| Regelmäßig auftretendes Nasenbluten ohne krankheitsbedingte Ursache. Das Blut ist dunkel und klumpig. Während das Blut läuft, klingelt es in den Ohren. Die Patienten sind schwach und erschöpft. | China officinalis |
| Das Blut fließt reichlich aus der Nase und ist hellrot. Auslöser des Nasenblutens kann ein Sturz auf die Nase, Heben eines schweren Gegenstandes oder eine mechanische Verletzung sein. | Millefolium |
Häufige Fragen
Welche homöopathischen Mittel helfen bei Nasenbluten?
Bei Nasenbluten kommen in der Homöopathie u.a. folgende Mittel in Frage: Abrotanum, Hamamelis, Ferrum phosphoricum, Phosphorus, China officinalis. Welches Mittel im Einzelfall passt, hängt von den genauen Symptomen, dem Verlauf und den individuellen Begleitumständen ab.
Wie wird Nasenbluten homöopathisch behandelt?
Die Auswahl des passenden Mittels richtet sich nach dem individuellen Beschwerdebild. Wichtig sind Lokalisation der Beschwerden, Auslöser, Verlauf, Begleitsymptome sowie Faktoren, die die Beschwerden verbessern oder verschlechtern.
Welche Potenz wird bei Nasenbluten in der Selbstbehandlung empfohlen?
Für die Selbstbehandlung akuter Beschwerden werden meist die Potenzen D6 und D12 verwendet. Bei einer akuten, heftigen Verschlechterung kann auch eine einmalige Gabe der C30-Potenz sinnvoll sein. Bei chronischen Verläufen sollte die Behandlung von einer erfahrenen Therapeutin oder einem erfahrenen Therapeuten begleitet werden.
Wann sollte ich bei Nasenbluten zum Arzt gehen?
Bei hohem Fieber, plötzlicher Verschlechterung, Atemnot, starken Schmerzen, blutigem Auswurf, Bewusstseinsstörungen oder bei Säuglingen unter einem Jahr ist umgehend ärztliche Hilfe nötig. Im Notfall: 112.
Hinweise zur homöopathischen Anwendung
Bevor Sie ein homöopathisches Mittel selbst anwenden, lesen Sie bitte die folgenden Hinweise – sie helfen Ihnen, das passende Mittel zu wählen, richtig zu dosieren und die Grenzen der Selbstbehandlung einzuschätzen.
Bitte beachten Sie:
Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen, Arzt oder Apotheker!