Arthrose
Wann zum Arzt?
Homöopathische Selbstbehandlung eignet sich für leichte bis mittelschwere akute Beschwerden. Bei hohem Fieber, plötzlicher Verschlechterung, Atemnot, starken Schmerzen, blutigem Auswurf, Bewusstseinsstörungen oder bei Säuglingen unter einem Jahr bitte umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Im Notfall: 112.
Unter Arthrose versteht man eine degenerative Erkrankung von Gelenken. Die Schmerzen sind Folge von langjähriger Überbelastung. Im weiteren Verlauf der Verschleißerscheinungen treten Veränderungen am Gelenk auf, die schließlich zu Deformierungen führen können.
Passende homöopathische Mittel
Finden Sie anhand der nachfolgenden Beschwerden und Symptome das passende homöopathische Mittel, das zur Besserung bei Arthrose beitragen kann.
| Beschwerden/Symptome | Mittel |
|---|---|
| Knacken in den Gelenken. Schmerzen, als wären die Gelenke zu kurz oder verstaucht. Feuchte und warme Anwendungen lindern die Schmerzen. Jede Bewegung verschlimmert die Schmerzen. Besonders nachts sind die Patienten zudem noch sehr ruhelos. | Causticum |
| Arthrose (Gelenkverschleiß) durch Verletzungen oder falsche, übermäßige und auch zu wenig Bewegung. Typisch ist der sogenannte Anlaufschmerz zu Beginn einer Bewegung, welcher bei fortdauernder Bewegung nachlässt. | Symphytum |
| Plötzlich einschießende Schmerzen in den Gelenken. Vor allem die linke Körperseite ist von der Arthrose betroffen. Wärme lindert die Schmerzen. | Kalium carbonicum |
| Schmerzen in den Gelenken, welche durch Kälte, Zugluft und Wetterwechsel schlimmer werden. Wärme und warme Anwendungen lindern die Beschwerden. | Calcium fluoratum |
| Ziehende und zuweilen sogar krampfartige Schmerzen in den Gelenken durch Abnutzungserscheinungen. Die Beschwerden treten im fortgeschrittenen Alter auf. Zu Beginn der Bewegung, nach einer längeren Ruhepause, sind die Schmerzen am schlimmsten. Bei fortgesetzter Bewegung bessern sie sich. Die Betroffenen sind in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt und verspüren ein Reiben im Gelenk. | Harpagophytum |
Homöopathische Komplexmittel
Häufige Fragen
Welche homöopathischen Mittel helfen bei Arthrose?
Bei Arthrose kommen in der Homöopathie u.a. folgende Mittel in Frage: Causticum, Symphytum, Kalium carbonicum, Calcium fluoratum, Harpagophytum. Welches Mittel im Einzelfall passt, hängt von den genauen Symptomen, dem Verlauf und den individuellen Begleitumständen ab.
Wie wird Arthrose homöopathisch behandelt?
Die Auswahl des passenden Mittels richtet sich nach dem individuellen Beschwerdebild. Wichtig sind Lokalisation der Beschwerden, Auslöser, Verlauf, Begleitsymptome sowie Faktoren, die die Beschwerden verbessern oder verschlechtern.
Welche Potenz wird bei Arthrose in der Selbstbehandlung empfohlen?
Für die Selbstbehandlung akuter Beschwerden werden meist die Potenzen D6 und D12 verwendet. Bei einer akuten, heftigen Verschlechterung kann auch eine einmalige Gabe der C30-Potenz sinnvoll sein. Bei chronischen Verläufen sollte die Behandlung von einer erfahrenen Therapeutin oder einem erfahrenen Therapeuten begleitet werden.
Wann sollte ich bei Arthrose zum Arzt gehen?
Bei hohem Fieber, plötzlicher Verschlechterung, Atemnot, starken Schmerzen, blutigem Auswurf, Bewusstseinsstörungen oder bei Säuglingen unter einem Jahr ist umgehend ärztliche Hilfe nötig. Im Notfall: 112.
Hinweise zur homöopathischen Anwendung
Bevor Sie ein homöopathisches Mittel selbst anwenden, lesen Sie bitte die folgenden Hinweise – sie helfen Ihnen, das passende Mittel zu wählen, richtig zu dosieren und die Grenzen der Selbstbehandlung einzuschätzen.
Bitte beachten Sie:
Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen, Arzt oder Apotheker!