Gehirnerschütterung
Wann zum Arzt?
Homöopathische Selbstbehandlung eignet sich für leichte bis mittelschwere akute Beschwerden. Bei hohem Fieber, plötzlicher Verschlechterung, Atemnot, starken Schmerzen, blutigem Auswurf, Bewusstseinsstörungen oder bei Säuglingen unter einem Jahr bitte umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Im Notfall: 112.
Bei einer Gehirnerschütterung handelt es sich um eine Verletzung des Gehirns, welche meist durch Unfälle wie einen Sturz oder einen Schlag auf den Kopf hervorgerufen wird. Bemerkbar macht sich eine Gehirnerschütterung durch Schwindel, Übelkeit und Kopfschmerzen bis hin zu kurzzeitiger Bewusstlosigkeit.
Passende homöopathische Mittel
Finden Sie anhand der nachfolgenden Beschwerden und Symptome das passende homöopathische Mittel, das zur Besserung bei Gehirnerschütterung beitragen kann.
| Beschwerden/Symptome | Mittel |
|---|---|
| Benommenheit, Kopfschmerz und Schwindel mit großer Empfindlichkeit gegenüber der geringsten Erschütterung oder Berührung. Die Patienten sind sehr ängstlich und unruhig. | Arnica |
| Die Patienten sind durch eine Gehirnerschütterung auffällig schläfrig und verwirrt. Sie verspüren kaum Schmerzen. | Opium |
| Gehirnerschütterung mit Kopfschmerzen und Schwindel. Die Patienten sind übererregt, hektisch und versuchen aus der Situation zu entfliehen. | Hyoscyamus niger |
| Nach einer Gehirnerschütterung treten Krämpfe auf. Die Patienten überstrecken sich nach hinten. Möglicherweise Schielen sie nach einer Gehirnerschütterung. | Cicuta virosa |
Häufige Fragen
Welche homöopathischen Mittel helfen bei Gehirnerschütterung?
Bei Gehirnerschütterung kommen in der Homöopathie u.a. folgende Mittel in Frage: Arnica, Opium, Hyoscyamus niger, Cicuta virosa. Welches Mittel im Einzelfall passt, hängt von den genauen Symptomen, dem Verlauf und den individuellen Begleitumständen ab.
Wie wird Gehirnerschütterung homöopathisch behandelt?
Die Auswahl des passenden Mittels richtet sich nach dem individuellen Beschwerdebild. Wichtig sind Lokalisation der Beschwerden, Auslöser, Verlauf, Begleitsymptome sowie Faktoren, die die Beschwerden verbessern oder verschlechtern.
Welche Potenz wird bei Gehirnerschütterung in der Selbstbehandlung empfohlen?
Für die Selbstbehandlung akuter Beschwerden werden meist die Potenzen D6 und D12 verwendet. Bei einer akuten, heftigen Verschlechterung kann auch eine einmalige Gabe der C30-Potenz sinnvoll sein. Bei chronischen Verläufen sollte die Behandlung von einer erfahrenen Therapeutin oder einem erfahrenen Therapeuten begleitet werden.
Wann sollte ich bei Gehirnerschütterung zum Arzt gehen?
Bei hohem Fieber, plötzlicher Verschlechterung, Atemnot, starken Schmerzen, blutigem Auswurf, Bewusstseinsstörungen oder bei Säuglingen unter einem Jahr ist umgehend ärztliche Hilfe nötig. Im Notfall: 112.
Hinweise zur homöopathischen Anwendung
Bevor Sie ein homöopathisches Mittel selbst anwenden, lesen Sie bitte die folgenden Hinweise – sie helfen Ihnen, das passende Mittel zu wählen, richtig zu dosieren und die Grenzen der Selbstbehandlung einzuschätzen.
Bitte beachten Sie:
Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen, Arzt oder Apotheker!