Prostataentzündung
Wann zum Arzt?
Homöopathische Selbstbehandlung eignet sich für leichte bis mittelschwere akute Beschwerden. Bei hohem Fieber, plötzlicher Verschlechterung, Atemnot, starken Schmerzen, blutigem Auswurf, Bewusstseinsstörungen oder bei Säuglingen unter einem Jahr bitte umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Im Notfall: 112.
Eine Prostataentzündung macht sich mit Brennen beim Wasserlassen, Schmerzen im Bereich der Blase, häufigem Harndrang und einem abgeschwächten Harnstrahl bemerkbar. Zusätzlich können ein allgemeines Krankheitsgefühl, sowie Fieber und Schüttelfrost auftreten.
Passende homöopathische Mittel
Finden Sie anhand der nachfolgenden Beschwerden und Symptome das passende homöopathische Mittel, das zur Besserung bei Prostataentzündung beitragen kann.
| Beschwerden/Symptome | Mittel |
|---|---|
| Chronische Entzündung der Prostata nach unterdrückten Geschlechtserkrankungen. Die Prostata ist vergrößert und verhärtet. Ein zweigeteilter Harnstrahl, sowie schleimiger Ausfluss aus der Harnröhre sind typisch. | Thuja |
| Schmerzen im Bereich des unteren Rückens und in der Nierenregion. Die Patienten sind müde und matt. | Berberis |
| Chronische Entzündung der Vorsteherdrüse (Prostata). Häufig in Verbindung mit chronischer Entzündung der Harnröhre. | Bellis perennis |
| Prostataerkrankungen: Prostatavergrößerung bei älteren Männern. Die Patienten verspüren schon bei geringer Blasenfüllung einen heftigen Harndrang. Häufig beginnt es schon auf dem Weg zur Toilette zu tröpfeln. Die Männer müssen während der Nacht mehrmals aufstehen, um Wasser zu lassen. Die Blase kann nicht in einem Zuge entleert werden. Der Urinabgang erfolgt in Absätzen. |
Conium maculatum |
| Akute Entzündungen der Prostata nach Unterkühlung oder Nasswerden. | Dulcamara |
Häufige Fragen
Welche homöopathischen Mittel helfen bei Prostataentzündung?
Bei Prostataentzündung kommen in der Homöopathie u.a. folgende Mittel in Frage: Thuja, Berberis, Bellis perennis, Conium maculatum, Dulcamara. Welches Mittel im Einzelfall passt, hängt von den genauen Symptomen, dem Verlauf und den individuellen Begleitumständen ab.
Wie wird Prostataentzündung homöopathisch behandelt?
Die Auswahl des passenden Mittels richtet sich nach dem individuellen Beschwerdebild. Wichtig sind Lokalisation der Beschwerden, Auslöser, Verlauf, Begleitsymptome sowie Faktoren, die die Beschwerden verbessern oder verschlechtern.
Welche Potenz wird bei Prostataentzündung in der Selbstbehandlung empfohlen?
Für die Selbstbehandlung akuter Beschwerden werden meist die Potenzen D6 und D12 verwendet. Bei einer akuten, heftigen Verschlechterung kann auch eine einmalige Gabe der C30-Potenz sinnvoll sein. Bei chronischen Verläufen sollte die Behandlung von einer erfahrenen Therapeutin oder einem erfahrenen Therapeuten begleitet werden.
Wann sollte ich bei Prostataentzündung zum Arzt gehen?
Bei hohem Fieber, plötzlicher Verschlechterung, Atemnot, starken Schmerzen, blutigem Auswurf, Bewusstseinsstörungen oder bei Säuglingen unter einem Jahr ist umgehend ärztliche Hilfe nötig. Im Notfall: 112.
Hinweise zur homöopathischen Anwendung
Bevor Sie ein homöopathisches Mittel selbst anwenden, lesen Sie bitte die folgenden Hinweise – sie helfen Ihnen, das passende Mittel zu wählen, richtig zu dosieren und die Grenzen der Selbstbehandlung einzuschätzen.
Bitte beachten Sie:
Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen, Arzt oder Apotheker!