Ohrenprobleme
Wann zum Arzt?
Homöopathische Selbstbehandlung eignet sich für leichte bis mittelschwere akute Beschwerden. Bei hohem Fieber, plötzlicher Verschlechterung, Atemnot, starken Schmerzen, blutigem Auswurf, Bewusstseinsstörungen oder bei Säuglingen unter einem Jahr bitte umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Im Notfall: 112.
Der Begriff Ohrenprobleme umfasst verschiedene Erkrankungen im Bereich der Ohren. Dazu gehören Entzündungen, Schwerhörigkeit, Tinnitus oder Hörsturz.
Passende homöopathische Mittel
Finden Sie anhand der nachfolgenden Beschwerden und Symptome das passende homöopathische Mittel, das zur Besserung bei Ohrenprobleme beitragen kann.
| Beschwerden/Symptome | Mittel |
|---|---|
| Patienten reagieren überempfindlich auf Geräusche, speziell auf Musik. Beim eigenen Singen und beim Hören von Musik kommt es zu stechenden Schmerzen in den Ohren. Nervös bedingte Schwerhörigkeit nach langwierigen und kräftezehrenden Erkrankungen. |
Acidum phosphoricum |
| Beim Naseputzen kommt es zu Schmerzen in den Ohren. | Calcium phosphoricum |
| Die Patienten hören bei nervlicher Überanstrengung Geräusche im Ohr (Tinnitus). Sie reagieren empfindlich auf Geräusche und Lärm. | Coffea |
| Plötzlicher Hörverlust oder Höreinschränkung mit starkem Schwindel und kaltem Schweiß. | Tabacum |
| Entzündungen des äußeren Ohres mit vielen und kleinen Bläschen. Die Patienten sind empfindlich gegen kalte Luft. | Daphne mezereum |
| Zahn- oder Kopfschmerzen strahlen bis in die Ohren. Sprechen oder Gehen verschlimmern die Beschwerden. | Manganum sulfuricum |
Häufige Fragen
Welche homöopathischen Mittel helfen bei Ohrenprobleme?
Bei Ohrenprobleme kommen in der Homöopathie u.a. folgende Mittel in Frage: Acidum phosphoricum, Calcium phosphoricum, Coffea, Tabacum, Daphne mezereum. Welches Mittel im Einzelfall passt, hängt von den genauen Symptomen, dem Verlauf und den individuellen Begleitumständen ab.
Wie wird Ohrenprobleme homöopathisch behandelt?
Die Auswahl des passenden Mittels richtet sich nach dem individuellen Beschwerdebild. Wichtig sind Lokalisation der Beschwerden, Auslöser, Verlauf, Begleitsymptome sowie Faktoren, die die Beschwerden verbessern oder verschlechtern.
Welche Potenz wird bei Ohrenprobleme in der Selbstbehandlung empfohlen?
Für die Selbstbehandlung akuter Beschwerden werden meist die Potenzen D6 und D12 verwendet. Bei einer akuten, heftigen Verschlechterung kann auch eine einmalige Gabe der C30-Potenz sinnvoll sein. Bei chronischen Verläufen sollte die Behandlung von einer erfahrenen Therapeutin oder einem erfahrenen Therapeuten begleitet werden.
Wann sollte ich bei Ohrenprobleme zum Arzt gehen?
Bei hohem Fieber, plötzlicher Verschlechterung, Atemnot, starken Schmerzen, blutigem Auswurf, Bewusstseinsstörungen oder bei Säuglingen unter einem Jahr ist umgehend ärztliche Hilfe nötig. Im Notfall: 112.
Hinweise zur homöopathischen Anwendung
Bevor Sie ein homöopathisches Mittel selbst anwenden, lesen Sie bitte die folgenden Hinweise – sie helfen Ihnen, das passende Mittel zu wählen, richtig zu dosieren und die Grenzen der Selbstbehandlung einzuschätzen.
Bitte beachten Sie:
Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen, Arzt oder Apotheker!