Traumeel

Sport spielt in unserer heutigen Zeit eine zunehmende Rolle. Das hat zur Folge, dass die Anzahl der Verstauchungen, Verrenkungen, Prellungen und Blutergüsse zunimmt. Ebenso leiden immer mehr Menschen bereits in jungen Jahren an chronischen Beschwerden des Bewegungsapparates. Wer zur Behandlung solcher Beschwerden auf Chemie verzichten möchte, dem steht mit Traumeel ein mildes homöopathisches zur Verfügung.

Traumeel ist Mittel der Wahl bei Sportverletzungen und altersbedingten Gelenkbeschwerden. Sie erhalten Traumeel für die innerliche Anwendung als Tabletten und Tropfen (Mischung). Für die äußerliche Anwendung können Sie auf Gel oder Salbe zurückgreifen. Die sanfte Wirkung von Traumeel tritt sofort ein und hat keinerlei Nebenwirkungen.

1. Anwendungsgebiete

Die Anwendungsgebiete von Traumeel leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern der vierzehn Inhaltsstoffe ab. Dies sind

die Folgen stumpfer Verletzungen wie

  • Blutergüsse
  • Prellungen
  • Verstauchungen
  • Verrenkungen
  • Schürfwunden
  • Gelenkergüsse

die Folgen von Abnutzungserscheinungen und Entzündungen der Knochen und Gelenke des Bewegungsapparates

  • Sehnenscheidenentzündung
  • Schleimbeutelentzündungen
  • Tennisarm
  • Kalkschulter
  • Arthrosen der Gelenke

2. Hintergrundinformationen Einzelmittel

Traumeel ist ein homöopathisches Komplexmittel aus vierzehn natürlichen Einzelkomponenten. In ihrem Zusammenspiel helfen sie bei akuten Sportverletzungen und chronischen Beschwerden des Bewegungsapparates. Die Zusammenfassung zu einem Komplexmittel erspart die Anamnese durch einen Homöopathen und vereinfacht die Anwendung.

2.1 Wirkungsweise Einzelkomponenten

Die verschiedenen Darreichungsformen von Traumeel enthalten folgende Einzelmittel, die der Hersteller streng nach homöopathischen Vorschriften herstellt und mischt:

Arnica montana – Arnika, Bergwohlverleih. In der Homöopathie bewährt sich die bekannte Hochgebirgspflanze bei Verletzungen, indem sie Blutungen stillt, die Wundheilung fördert, blaue Flecken verschwinden lässt und Schmerzen lindert. Sie findet ebenso Anwendung bei Gicht, rheumatischen Erkrankungen, Arthrosen und Arthritis sowie bei Sehnenscheidenentzündungen wie dem Tennisarm.
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Calendula officinalis – Calendula, Ringelblume. Die Ringelblume erfreut sich in Homöopathie und Pflanzenheilkunde großer Beliebtheit. Der Korbblüter ist reich an ätherischen Ölen und sekundären Pflanzenstoffen, die antimikrobiell, wundheilend und entzündungshemmend wirken. Daher gilt sie als das wichtigste homöopathische Mittel zur Wundheilung.

Hamamelis virginiana – Virginische Zaubernuss. Der bekannte Winterblüher kommt ursprünglich aus Ostasien. Bei Traumeel spielt die heilende Wirkung bei Blutergüssen, Quetschungen, Prellungen und Sturzverletzungen eine Rolle. Ferner stillt Hamamelis Blutungen, lindert Schmerzen und Juckreiz und hilft bei Verbrennungen.
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Achillea millefolium – Schafgarbe. Die Schafgarbe ist eine weit verbreitete Wiesenpflanze. Homöopathie und Pflanzenheilkunde nutzen sie vornehmlich zur Wundheilung vor allem bei Sturzverletzungen und gegen Blutungen und Entzündungen.
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Atropa belladonna – Tollkische. Das hochgiftige Nachtschattengewächs hilft in homöopathischer Verdünnung gegen Verbrennungen, Gicht, Arthritis, rheumatische Beschwerden, Gelenk- und Rückenschmerzen.
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Aconitum napellus – Blauer Eisenhut. Der Blaue Eisenhut ist ein Hahnenfußgewächs mit typischen helmförmigen Blüten und eine der giftigsten Pflanzen Europas. In der Homöopathie verwendet man ihn gegen Prellungen, Verstauchungen, Verrenkungen, Neuralgien sowie bei Arthritis.
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Mercurius solubilis Hahnemanni – Lösliches Quecksilber nach Hahnemann. Quecksilber kennt man als Giftstoff. Homöopathisch verdünnt und damit ungefährlich setzt man es bei schmerzenden und entzündlichen Wunden ein, wo es die Eiterbildung verhindert und die Wundheilung beschleunigt. Mercurius hilft auch bei rheumatischen Erkrankungen.
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Hepar sulfuris – Kalkschwefelleber. Hepar sulfuris stellt man durch Ausglühen von Austernschalen mit Schwefel her. In der Homöopathie verwendet man dieses Präparat vor allem gegen Entzündungen und Eiterbildung auf Haut und Schleimhäuten.
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Chamomilla recutita – Echte Kamille. Die an ätherischen Ölen reichen Blüten nutzt man in Pflanzen- und Volksheilkunde wie auch Homöopathie bei Entzündungen der Häute und Schleimhäute. Gleichzeitig lindert Kamille die Schmerzen.
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Symphytum officinale – Beinwell. Die alte Heilpflanze Beinwell setzt man homöopathisch für alle Verletzungen unter Beteiligung der Knochen und Sehnen ein. Dazu gehören Knochenbrüche und Verletzungen der Knochenhaut und der Sehnen wie Sehnenscheidenentzündungen und Bänderrisse. Desweiteren verwendet man Beinwell bei Prellungen, Verstauchungen, Rückenschmerzen und Arthrose.
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Bellis perennis – Gänseblümchen. Das weit verbreitete Gänseblümchen ist eines der wichtigsten homöopathischen Mittel zur Wundheilung. Es hilft bei Verletzungen von Haut und Muskeln, Prellungen, Zerrungen, Quetschungen und Verstauchungen. Rücken- und Gelenkschmerzen verschwinden ebenso wie Blutergüsse.
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Echinacea angustifolia- - Schmalblättriger Sonnenhut und Echinacea purpurea – Purpur-Sonnenhut. Die beiden Eisenhutarten dienen in der Homöopathie der Stärkung der Abwehrkräfte. Auf der Haut wirken sie entzündungshemmend, sodass Wunden schneller verheilen, ohne dass es zur Bildung von Eiter kommt. Das gilt auch für Tierbisse und Verbrennungen.
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Hypericum perforatum – Johanniskraut. Johanniskraut verwendet man in der Homöopathie bei Prellungen, Quetschungen, Schnitt-, Operations- und Risswunden oder offenen Brüchen. Ferner findet es Anwendung bei Ischalgien oder rheumatischen Beschwerden.
Weitere Informationen zu Hypericum

3. Vorteile

  • Traumeel ist zu 100 % natürlich. Herstellung, Potenzierung und Mischung aller Inhaltsstoffe erfolgen streng nach den entsprechenden homöopathischen Grundsätzen.
  • Traumeel ist ein homöopathisches Komplexmittel. Es wirkt sanft aber nachhaltig, da es die körpereigenen Selbstheilungskräfte aktiviert.
  • Traumell aktiviert diese Selbstheilungskräfte bereits mit der ersten Einnahme. Daher bemerken Sie den heilenden Effekt schnell und nicht erst nach längerer Anwendung wie bei vielen chemischen Mitteln.
  • Nebenwirkungen und Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind nicht bekannt. Das ist vor allem für Senioren wichtig, die in aller Regel auf die Einnahme mehrerer Medikamente angewiesen sind.
  • Durch die gute Verträglichkeit können Sie Traumeel bedenkenlos über längere Zeiträume einnehmen, ohne negative Effekte zu befürchten.
  • Traumeel führt nicht zu Gewöhnungseffekten und macht nicht abhängig.
  • Da Traumeel nicht verschreibungspflichtig ist, brauchen Sie kein Rezept von Ihrem Arzt.
  • Einige Krankenkassen erstatten einen Maximalbetrag an frei verkäuflichen Arzneimitteln wie Traumeel. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse, ob sie die Kosten für das Medikament übernimmt.

4. Anwendungsinformationen

4.1 Darreichungsformen

Traumeel erhalten Sie in Ihrer Apotheke in Form von Tabletten, Tropfen, Salben oder Gel. Die genaue Zusammensetzung entnehmen Sie bitte der nachfolgenden Tabelle.

Präparat

Traumeel Tabletten
(homöopathische Verdünnung, Menge pro Tablette)

Traumeel Mischung
(homöopathische Verdünnung, Menge pro 100 g)

Traumeel Salbe
(homöopathische Verdünnung, Menge pro 100 g)

Traumeel Gel
(homöopathische Verdünnung, Menge pro 100 g)

Traumeel Ampullen (homöopathische Verdünnung, Menge pro Ampulle mit 2,2 g)

Arnica montana

D2 15 mg

D2 5 g

D3 1,5 g

D3 1,5 g

D2 2,2 mg

Calendula officinalis

D2 15 mg

D2 5 g

Ø 0,45 g

Ø 0,45 g

D2 2,2 mg

Hamamelis virginiana

D2 15 mg

D2 5 g

Ø 0,45 g

Ø 0,45 g

D1 0,22 mg

Achillea millefolium

D3 15 mg

D3 5 g

Ø 0,09 g

Ø 0,09 g

D3 2,2 mg

Atropa belladonna

D4 75 mg

D4 25 g

D1 0,05 g

D1 0,05 g

D2 2,2 mg

Aconitum napellus

D3 30 mg

D3 10 g

D1 0,05 g

D1 0,05 g

D2 1,32 mg

Mercurius solubilis Hahnemanni

D8 30 mg

D8 10 g

D6 0,04 g

D6 0,04 g

D6 1,1 mg

Hepar sulfuris

D8 30 mg

D8 10 g

D6 0,025 g

D6 0,025 g

D6 2,2 mg

Chamomilla recutita

D3 24 mg

D3 8 g

Ø 0,15 g

Ø 0,15 g

D3 2,2 mg

Symphytum officinale

D8 24 mg

D8 8 g

D4 0,1 g

D4 0,1 g

D6 2,2 mg

Bellis perennis

D2 6 mg

D2 2 g

Ø 0,1 g

Ø 0,1 g

D2 1,1 mg

Echinacea angustifolia

D2 6 mg

D2 2 g

Ø 0,15 g

Ø 0,15 g

D2 0,55 mg

Echinacea purpurea

D2 6 mg

D2 2 g

Ø 0,15 g

Ø 0,15 g

D2 0,55 mg

Hypericum perforatum

D2 3 mg

D2 1 g

D6 0,09 g

D6 0,09 g

D2 0,66 mg

weitere Zusatzstoffe

Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat

35 Vol-% Ethanol

Cetylstearylalkohol, Paraffinum liquidum, Vaseline, gereinigtes Wasser, Ethanol, Lactose

gereingtes Wasser, Ethanol, Carbomere, Natriumhydroxid

Natriumchlorid, Wasser für Injektionszwecke

Diese Präparate erhalten Sie in folgenden Packungsgrößen:

  • Traumeel Tabletten: 50 Stück, 250 Stück
  • Traumeel Mischung: 30 ml, 100 ml
  • Traumeel Salbe: 50 g, 100 g
  • Traumeel Gel: 50 g, 100 g
  • Traumeel Ampullen: 10 Ampullen, 50 Ampullen, Klinikpackung mit 100 Ampullen

4.2 Dosierung und Einnahme

Erwachsene nehmen im Normalfall dreimal täglich eine Tablette Traumeel ein. In Akutfällen kann eine Einnahme alle ein bis zwei Stunden bis zu achtmal täglich erfolgen. Bei den Traumeel Tropfen beträgt die Normaldosierung dreimal täglich zehn Tropfen, im Akutzustand alle halbe bis ganze Stunde jeweils zehn Tropfen, bis zu achtmal täglich.

Bei den Tropfen und Tabletten sollten Sie die speziellen Anforderungen homöopathischer Arzneiformen berücksichtigen. Sie alle wirken bei oraler Einnahme am besten, wenn man sie über die Mundschleimhaut aufnimmt. Daher sollten Sie die Tabletten auf der Zunge zergehen lassen und keinesfalls mit einem Schluck Flüssigkeit herunterschlucken, da das die Wirksamkeit beeinträchtigt.

Ähnliches gilt für die Traumeel Tropfen. Auch sie wirken bei Aufnahme über die Mundschleimhaut optimal. Daher sollten Sie die Tropfen nicht in Flüssigkeit einnehmen, sondern am besten auf ein Stück Würfelzucker auftropfen und dieses im Mund zergehen lassen.

Wenn Sie das nicht möchten, können Sie die Tropfen auch unverdünnt mit einem Löffel in den Mund bringen. Dabei sollten Sie beachten, dass bei homöopathischen Zubereitungsformen der Kontakt mit Metall vermieden werden sollte. Verwenden Sie daher einen Löffel aus Plastik oder Horn.

Traumeel Gel und Traumeel Salbe trägt man zweimal täglich auf die betroffenen Stellen auf, bei Bedarf auch öfters. Vermeiden Sie die Anwendung bei offenen und blutenden Wunden.

Wenn Sie Fragen zur Anwendung haben, fragen Sie Ihren Therapeuten, Arzt oder Apotheker.

4.3 Verwendbarkeit und Anwendungsbeschränkungen

Traumeel ist ein sanft wirkendes homöopathisches Arzneimittel, das die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert. Gemäß Packungsbeilage sollte man Traumeel aus grundsätzlichen Erwägungen nicht einnehmen bei

  • fortschreitenden Systemerkrankungen wie Tuberkulose und Leukämien
  • Kollagenosen
  • multipler Sklerose
  • HIV-Infektion und AIDS
  • Autoimmunerkrankungen.

Bei bekannter Unverträglichkeit gegen einen der Bestandteile (vor allem gegen Korbblüter: Schafgarbe, Kamille, Ringelblume, Sonnenhut, Gänseblümchen, Arnika) sollten Sie Traumeel nicht einnehmen. Falls Sie Lactose-intolerant sind, halten Sie Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Therapeuten, ob sie diese einnehmen dürfen oder weichen Sie auf die Tropfen aus. Die geringen Mengen an Lactose in der Traumeel Salbe stellt bei der äußerlichen Anwendung kein Problem dar.

Beachten Sie auch, dass Traumeel Tropfen 35 Vol-% Ethanol enthalten. Diabetiker können Traumeel bedenkenlos einnehmen; eine Tablette entspricht 0,025 BE.

4.3.1 Traumeel für Babys, Kinder und Heranwachsende

Zur Anwendung bei Kindern unter zwei Jahren liegen keine ausreichend dokumentierten Erfahrungsberichte vor. Daher sollte man Traumeel bei diesen Kindern nicht anwenden. Gleiches gilt für die Ampullen und Kinder unter zwölf Jahren. Salbe und Gel werden, soweit nicht anders verordnet, morgens und abends auf die betroffenen Stellen aufgetragen.

Altersstufe

Traumeel Präparat

Normaldosierung

Akutdosierung

Kinder 2-6 Jahre

Tabletten

1-2 mal täglich 1 Tablette

alle 1-2 Stunden, höchstens 6 mal täglich 1 Tablette

 

Mischung

3 mal täglich 5 Tropfen

alle ½ bis 1 Stunde, höchstens 8 mal täglich 5 Tropfen

Kinder 6-12 Jahre

Tabletten

2 mal täglich 1 Tablette

alle 1-2 Stunden, höchstens 8 mal täglich 1 Tablette

 

Mischung

3 mal täglich 7 Tropfen

alle ½ bis 1 Stunde, höchstens 8 mal täglich 7 Tropfen

Jugendliche ab 12 Jahren

Tabletten

3 mal täglich 1 Tablette

alle 1-2 Stunden, höchstens 8 mal täglich 1 Tablette

 

Mischung

3 mal täglich 10 Tropfen

alle ½ bis 1 Stunde, höchstens 8 mal täglich 10 Tropfen

4.3.2 Traumeel für Erwachsene

Bei Jugendlichen und Erwachsenen lässt sich Traumeel in allen Darreichungsformen uneingeschränkt verwenden. Gel und Salbe trägt man, sofern nicht anders verordnet, morgens und abends auf die betroffenen Stellen auf. Bei Bedarf auch öfters oder in Form eines Salbenverbandes.

Traumeel Präparat

Normaldosierung

Akutdosierung

Tabletten

3 mal täglich 1 Tablette

alle ein bis zwei Stunden, höchstens 8 mal täglich 1 Tablette

Mischung

3 mal täglich 10 Tropfen

alle halbe bis ganze Stunde, höchstens 8 mal täglich je 10 Tropfen

Ampullen

1-3 mal wöchentlich 1-2 Ampullen i.m., s.c., i.v.

1 mal täglich 1-2 Ampullen i.m., s.c., i.v.

4.3.3 Traumeel in Schwangerschaft und Stillzeit; Auswirkungen auf Zeugungs- und Gebärfähigkeit

Für Traumeel gibt es keine klinischen Daten über Schwangerschaft, Stillzeit oder Zeugungs- und Gebärfähigkeit. Schädliche Wirkungen der Inhaltsstoffe sind in den gegebenen homöopathischen Potenzierungen nicht bekannt.

Wenn Sie schwanger sind, eine Schwangerschaft vermuten oder einen Kinderwunsch hegen, sollte Sie wegen der Einnahme von Traumeel-Präparaten Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Therapeuten halten.

4.3.4 Traumeel für Hund, Pferd und Katze

Spezielle Traumeel-Tabletten, Mischung (Tropfen), Ampullen und Creme sind auch für Tiere erhältlich (Traumeel S, T, LT ad us. vet), beispielsweise für die Behandlung von Arthrosen, Prellungen, Blutergüssen oder Schleimbeutelentzündungen. Katzen und kleine Hunde erhalten dreimal täglich eine Tablette, mittelgroße Hunde zwei, große Hunde drei Tabletten. Im Akutfall gibt man höchstens achtmal täglich alle halbe bis ganze Stunde die angegebene Einzeldosis. Pferde erhalten zwei bis dreimal täglich sechs bis zehn Tabletten. Die Anwendung der Ampullen zur Injektion sollten Sie Ihrem Tierarzt überlassen.

4.3.5 Verkehrstüchtigkeit und Bedienung von Maschinen

Traumeel führt zu keinerlei Beeinträchtigungen des Reaktionsvermögens. Dementsprechend sind keine speziellen Vorsichtsmaßnahmen beim Autofahren oder beim Bedienen von Maschinen erforderlich. Bei Einnahme entsprechend den Angaben der Packungsbeilage stellt die geringe Menge Alkohol in der Traumeel Mischung kein Problem dar.

4.3.6 Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind nicht bekannt.

4.3.7 Wechselwirkungen mit Nahrungsmitteln

Wie alle homöopathischen Zubereitungsformen wirkt Traumeel in allen Darreichungsformen ganzheitlich, indem es die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert. Beachten Sie, dass ungesunde Lebensweise, Alkohol, Nikotin und Drogen diese Wirkungsweise negativ beeinflussen.

4.4 Anwendungsdauer

In allen Fällen sollten Sie Traumeel-Präparate gemäß Packungsbeilage anwenden. Da sie gut verträglich sind und keine Nebenwirkungen auftreten, kann die Einnahme bedenkenlos über einen längeren Zeitraum erfolgen. Trotzdem sollten Sie bei der Einnahme der Tropfen und Tabletten über mehr als acht Wochen Rücksprache mit Ihrem Arzt halten.

Haben Sie einmal die Anwendung vergessen, sollten Sie die Tabletten und Tropfen trotzdem weiter wie gewohnt einnehmen und keinesfalls die Dosis verdoppeln.

4.5 Nebenwirkungen

In seltenen Fällen tritt nach der Einnahme von Traumeel Speichelfluss auf. Dann ist das Medikament abzusetzen.

Von allen Zubereitungsformen von Echinacea sind Überempfindlichkeitsreaktionen bekannt. Daher können auch bei Traumeel Hautausschlag, Juckreiz, in seltenen Fällen Atemnot, Schwindel, Abfallen des Blutdruckes und Schwellungen im Gesicht beobachtet werden. In einem solchen Fall muss man das Präparat absetzen und einen Arzt informieren.

Das Quecksilber in Traumeel ist homöopathisch verdünnt und daher eigentlich unbedenklich. Trotzdem können gelegentlich allergische Reaktionen auftreten.

Wie bei allen homöopathischen Zubereitungen kann es bei der erstmaligen Einnahme von Traumeel zu einer Erstverschlimmerung kommen. Das gilt in der Homöopathie als Zeichen dafür, dass die Therapie wirkt und die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert wurden. Klingen solche Symptome nicht innerhalb von zwei oder drei Tagen ab, sollten sie das Medikament absetzen und einen Arzt konsultieren.

Sind Sie der Meinung, dass Sie an nicht in der Packungsbeilage aufgeführten Beschwerden infolge der Anwendung von Traumeel leiden, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker darüber informieren. Alternativ können das auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (www.bfarm.de) mitteilen.

4.6 Verschreibungspflichtig

Für die verschiedenen Präparate von Traumeel benötigen Sie kein Rezept. Sie erhalten Tabletten, Tropfen, Salben, Gel und Ampullen in Ihrer Apotheke. Einige Krankenkassen erstatten in einem jährlichen Rahmen (meistens 100 – 150 € im Jahr) die Kosten einiger frei verkäuflicher Medikamente. Ob das auch auf Traumeel zutrifft und wie hoch die Möglichkeiten einer Erstattung sind, können Sie bei Ihrer Krankenkasse erfragen.

5. Hinweise zu Aufbewahrung und Entsorgung

Traumeel Tabletten, Tropfen, Salbe und Gel können Sie bei Raumtemperatur aufbewahren. Sie sollten die Präparate weder neben der Heizung lagern noch dem prallen Sonnenlicht aussetzen.

Auf allen Verpackungen ist das Mindesthaltbarkeitsdatum aufgedruckt. Eine Anwendung über diesen Zeitpunkt hinaus ist gesundheitlich unbedenklich, allerdings kann die Wirksamkeit von Traumeel nicht mehr garantiert werden. Daher ist eine Verwendung über das Ablaufdatum hinaus vom medizinischen Standpunkt aus nicht empfehlenswert.

Auch wenn Traumeel gesundheitlich unbedenklich ist, sollten Sie die Präparate wie alle Arzneimittel außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.

Angebrochene Verpackungen und abgelaufene Präparate sollten Sie zu Ihrer Apotheke zurückbringen. Eine Entsorgung über den Hausmüll empfiehlt sich bei medizinischen Präparaten generell nicht.

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Heilpraktikerin Ulrike Schlüter

Autorin: Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

Ich beschäftige mich seit fast 20 Jahren intensiv mit der Homöopathie. Eine dreijährige Ausbildung in klassischer Homöopathie und Fortbildungen unter anderem in Kinderhomöopathie und gemütsorientierter Homöopathie runden mein Wissen ab. Ich bin als Heilpraktikerin in eigener Praxis - mit den Schwerpunkten Homöopathie und psychosomatische Erkrankungen - tätig. Neben der Therapie ist es mir ein großes Anliegen, mein Wissen und meine Faszination für die Homöopathie weiterzugeben.